Hamburg · Viertel zu Fuß
Das Portugiesenviertel in Hamburg
Das Portugiesenviertel ist ein Quartier im südlichen Teil der Hamburger Neustadt, zwischen den Landungsbrücken im Westen und dem Schaarmarkt im Osten, direkt am Hafenrand. Hauptstraße ist die Ditmar-Koel-Straße.1
Seinen Namen hat es von den vielen Einwanderern aus Portugal und Spanien, die hier leben und arbeiten, und von ihren Restaurants, Cafés und Pastelarias.1
- Hauptstraße
- Ditmar-Koel-Straße1
- Häuser
- meist aus der Zeit um 19001
- Bekannt für
- portugiesische und spanische Lokale, nordische Seemannskirchen1
Geschichte in Kürze
Die Häuser stammen überwiegend aus der Zeit um 1900. Sie entstanden, als die früheren Gängeviertel an dieser Stelle abgerissen und neu bebaut wurden; geprägt war die Gegend von Hafenarbeitern, kleinem Gewerbe und der Schifffahrt.1
In den 1970er Jahren zogen viele portugiesische Einwanderer her, wegen der günstigen Mieten und der Arbeit im nahen Hafen. Daher der Name, auch wenn heute deutlich weniger Anwohner portugiesische Wurzeln haben.1
Was sich lohnt
Essen und Kaffee
Portugiesische und spanische Restaurants, Cafés und Pastelarias; 2011 zählte man rund 40 Cafés und Restaurants im Viertel.1
Die nordischen Seemannskirchen
In der Ditmar-Koel-Straße stehen die schwedische Gustaf Adolfskyrkan, die dänische, die norwegische und die finnische Seemannskirche.1
Der Hafenrand
Am südlichen Rand sitzen bis heute Reedereien, ein Schiffsausrüster und die 1768 gegründete Hafenapotheke, die noch Seeschiffe beliefert.1
Wann hingehen
Mittags ist am meisten los: Dann kommen auch die Beschäftigten aus den Bürohäusern ringsum zum Essen.1
Im Sommer sitzen die Gäste draußen, und auf den Straßen herrscht ein Treiben mit mediterranem Urlaubsgefühl.2
Rundgang durch Portugiesenviertel
Eine Runde, die Stubbs mit seiner Routenplanung berechnet hat: 8 Stopps, 2,6 km und ca. 40 Min. reine Gehzeit, mit einem Kaffee-Stopp bei Cafe am Michel. Du kommst dort wieder an, wo du losgegangen bist.
- Strecke
- 2,6 km
- Gehzeit
- 40 Min.
- Stopps
- 8
- Start bei Stintfang (Stopp 8, am Ende der Runde)
- 9 Min. zu Fuß · 550 m
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Highlight
Ditmar-Koel-Straße
Die Hauptstraße des Portugiesenviertels, benannt nach einem Hamburger Bürgermeister des 16. Jahrhunderts. Hier stehen auch die nordischen Seemannskirchen.1
- 2 Min. zu Fuß · 120 m
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Empfehlung
Norwegische Seemannskirche
Die Norwegische Seemannskirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Hamburg. Sie gehört zu einem weltweiten Netzwerk von 27 Seemannskirchen der Norwegischen Kirche im Ausland und untersteht dem Bistum Bjørgvin in Bergen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
- 3 Min. zu Fuß · 160 m
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3
Empfehlung
Schaarmarkt
Der Schaarmarkt unterhalb der Hauptkirche Sankt Michaelis war ursprünglich einer der großen Marktplätze der Hamburger Neustadt.
- 5 Min. zu Fuß · 320 m
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4
Empfehlung
Krameramtsstuben
Die Krameramtsstuben liegen am Krayenkamp in der Neustadt. Die um 1620 bis 1700 errichteten Fachwerkhäuser bilden die letzte geschlossene Hofbebauung des 17. Jahrhunderts und die älteste Reihenhaussiedlung Hamburgs. Heute beherbergen sie kleine Läden, Galerien, Restaurants und eine als Museum erhaltene Wohnung.
- 3 Min. zu Fuß · 170 m
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Highlight
Hauptkirche St. Michaelis
Die Hauptkirche St. Michaelis, umgangssprachlich Michel genannt, ist ein evangelischer Sakralbau in der Neustadt. Der 132 Meter hohe Turmbau wurde von 1751 bis 1786 im Auftrag des Rates der Stadt von Ernst Georg Sonnin geschaffen.
- 1 Min. zu Fuß · 70 m
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Pause · Café
Cafe am Michel
Café mit Souvenirshop und Außenplätzen.
- 9 Min. zu Fuß · 560 m
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Empfehlung
Bismarck-Denkmal
Das Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark erinnert an den ersten deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck (1815–1898). Es wurde von 1901 bis 1906 nach Plänen des Architekten Emil Schaudt und des Bildhauers Hugo Lederer errichtet. Mit einer Gesamthöhe von 34,3 Metern ist es das größte Bismarck-Denkmal Deutschlands.
- 10 Min. zu Fuß · 610 m
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8
Empfehlung
Stintfang
Der Stintfang ist eine 26 Meter hohe Anhöhe am nördlichen Elbufer und ein Rest der früheren Hamburger Wallanlagen. Der Name leitet sich vom Fisch Stint ab und bezog sich ursprünglich auf den Wallgraben westlich davon, in dem früher große Mengen Stint gefangen wurden.
Die Minuten zwischen den Stopps sind reine Gehzeit entlang der Route, Besichtigungen und die Pause kommen dazu.
Öffnet die Runde in der App: Vorschau, 3D-Rundflug und Navigation. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Häufige Fragen
Warum heißt es Portugiesenviertel?
Wegen der Einwanderer aus Portugal (und Spanien), die ab den 1970er Jahren wegen günstiger Mieten und der Arbeit im Hafen hierherzogen, und wegen ihrer Restaurants, Cafés und Pastelarias.
Wo genau liegt das Portugiesenviertel?
Im Süden der Hamburger Neustadt: vom Hafentor an den Landungsbrücken im Westen bis zum Schaarmarkt im Osten, nördlich begrenzt von Eichholz und Venusberg, südlich vom Hafenrand (Johannisbollwerk, Vorsetzen).
Was isst man im Portugiesenviertel?
Gegrillten frischen Fisch, Paella und Tapas, oder man trinkt einfach einen Galão.
Quellen
- „Portugiesenviertel“, Artikel der freien Enzyklopädie (Version vom 07.05.2026, abgerufen am 17.10.2026)
- hamburg.de: Restaurants im Portugiesenviertel (abgerufen am 17.10.2026)
Die Texte zu den Stopps folgen den dort genannten Quellen, Fotos tragen Urheber und Lizenz am Stopp. Route berechnet am 17.10.2026.